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Was steht eigentlich hinter den Begriffen ...?

Adhäsionsverfahren
Alter der Strafbarkeit
Bahnanlagen
Haftung der Eltern
Hintergründe zum Graffiti
Merkmale eines Sprayers
Polizeiliche Maßnahmen
Schuldtitel
Strafverfahren
Täter-Opfer-Ausgleich

Tatbeteiligung

Tipps für Eltern
Tipps für Lehrer
Regionale Infos
Informationen aus verschiedenen Städten und eine Linksammlung zur Prävention finden Sie in der Rubrik "Regionales".

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Präventionsplakate im Download
Timos coole Zeit als Sprayer ist vorbei!

Nach der Verurteilung wegen Sachbeschädigung muß er nun auch noch die Schäden und die Anwälte der Geschädigten bezahlen.

Und weil Timo seit kurzem nie einen Cent auf Tasche hat, findet ihn inzwischen auch seine Freundin völlig uncool ...

Präventionsplakate finden Sie in der Rubrik "Kriminalprävention". Einfach downloaden und ausdrucken!

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Interview mit der Kripo
Ein Kriminalbeamter gibt innerhalb eines Interviews umfassend Auskunft über die Arbeit der Polizei und die Folgen von Straftaten.

Hier finden Sie Tipps zum Umgang mit betroffenen Jugendlichen.


Buchtipp: Graffiti - Problem oder Kultur

Graffiti ist überall. Von den einen als Kunst gepriesen, von anderen als Vandalismus gebrandmarkt, vermitteln Graffiti vor allem das Lebens- gefühl der Hip Hop-Generation.

Angela Schmidt, Mitinitiatorin eines Projektes zur Schadensregulierung, und Michael Irion, PR-Berater, erzählen mitreißend und einfühlsam die Geschichte einer Dortmunder Graffiti-Crew. Erstmals kommen in diesem Buch alle Betroffenen zu Wort:

  • Jugendliche Sprayer geben Auskunft über das Innenleben der Szene.

  • Ratlose Eltern und Pädagogen schildern ihr Unvermögen, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

  • Juristen und Polizeibeamte berichten vom alltäglichen Umgang mit Graffiti-Straftätern.

  • Resignierte Geschädigte geben ihrer Hoffnung auf Wiedergutmachung Ausdruck.

"Graffiti - Problem oder Kultur" stellt konkrete Handlungsmodelle zur Schadensbegrenzung und Schadensbeseitigung vor - sowohl für Eltern wie für Sozialarbeiter, Juristen, Polizeibeamte und die Geschädigten.

Graffiti - Problem oder Kultur
Modelle zur Verständigung
Geschädigte - Sprayer - Behörden
ISBN: 3-89530-051-9
Infos unter Wikipedia
Zahlreiche Infos bietet auch Wikipedia zum Stichwort Graffiti ...

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Informationen für Eltern und Lehrer

Infos für Eltern
Beim illegalen Sprühen und Scratchen riskieren Jugendliche, dass sie straf- und zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Oft genug setzen sie sogar bei Sprühaktionen auf Brücken und Bahnanlagen ihre Gesundheit aufs Spiel. Für viele Eltern ist das Thema Graffiti daher Anlass zur Sorge.

Was reizt die Jugendlichen eigentlich an Graffiti? Mit welchen Konsequenzen müssen illegale Sprayer rechnen?

Antworten darauf sowie weitergehende Informationen und Anregungen finden Eltern und Lehrer auf dieser Seite.

Sprechen Sie mit Jugendlichen ...
Das Einstiegsalter der illegalen Sprayer liegt bei etwa 13 bis 14 Jahren.

Solange die Jugendlichen noch nicht zu stark mit der illegalen Graffitiszene verwurzelt sind, ist die Aufklärung über die Folgen und Gefahren besonders Erfolg versprechend!

Erkennungszeichen

Woran erkennen Sie, dass Ihr Kind / Ihr Schüler zur Graffitiszene gehört?

  1. Starkes Interesse an Graffiti, Besitz von Graffiti-Magazinen oder DVD;

  2. Besitz von zahlreichen Farbspraydosen;

  3. Besitz von Magneten, mit denen die "verräterischen Geräusche" der Metallkugeln in den Dosen verhindert werden (ein sicherer Hinweis für illegales Sprayen);

  4. Besitz von zahlreichen Sprühköpfen (sog. Caps);

  5. Besitz von Farbstiften, insbesondere mit breiten Aufsätzen;

  6. Besitz von Gummihandschuhe mit Farbanhaftungen;

  7. Kleidung mit Farbanhftung und Farbgeruch;

  8. Steine, Nothämmer, Glasschneider und andere scharfkantige Gegenstände werden benutzt, um Graffiti in Glasscheiben anzubringen (sog. Scratching);

  9. In Büchern (sog. Blackbooks) werden Wandbilder vor dem Sprühen skizziert. Auch werden in den Büchern Skizzen von den Stars der Szene gesammelt, ähnlich einem Autogramm.
Tipps für Eltern
TippsBei illegalen Graffiti liegt neben den strafrechtlichen Konsequenzen ein besonderes Problem in den hohen Schadensersatzansprüchen, die den Jugendlichen ihren Start ins Erwachsenenleben schwer machen.

Wie sollten Sie sich verhalten, wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind illegale Graffiti sprüht - oder wenn Sie es bereits wissen?

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Tipps für Lehrer
TippsSchule kann gezielt durch Informationen, Gespräche und Aktionen zur Prävention beitragen. Denn frühzeitiges Handeln kann junge Menschen davor schützen, sich unwissend oder naiv in existentielle Problemsituationen zu steuern.

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Präventionstipp für Lehrer
AbseitsDas von Pädagogen und den Polizeien entwickelte Programm "Abseits?!" setzt sich mit sozialer Kompetenz und Formen der Gewalt auseinander. Aber auch das Thema Graffiti wird hier thematisiert.

Das Medienpaket wurde für den Einsatz in Schulen entwickelt und besteht aus themenbezogenen Filmsequenzen, einem Begleitheft und Informationsblättern in verschiedenen Sprachen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet:

PIT - Prävention im Team
Prävention im TeamEin Programm zum sozialen Lernen und zur Vorbeugung gegen Jugendkriminalität

Das Ziel des PIT-Programms ist, das soziale Klima in den Klassen zu verbessern, den Jugendlichen konstruktive Konfliktlösungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler, ihr Wertebewusstsein und ihre Verantwortung für gefährdete Mitschülerinnen und Mitschüler zu stärken sowie ihre Zivilcourage zu fördern.

Langfristig sollen durch das Präventionsprojekt PIT stabile Kommunikations- und Kooperationsstrukturen zwischen den Schulen, mit der Polizei und anderen mit der Präventionsarbeit befassten Institutionen aufgebaut werden.

PIT wird inzwischen in verschiedenen Bundesländern umgesetzt. Der nachfolgende Link führt Sie nach Bayern.

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Sport im Verein
Sport im Verein
Foto: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
www.polizei-beratung.de
Vereinssport leistet einen positiven Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen:
  • Erleben von Grenzerfahrungen durch Sport
  • Erhöhung von Beziehungs- und Teamfähigkeit
  • Entwicklung von Verantwortungsgefühl und Rücksichtsnahme
  • Entwicklung von Phantasie, Aktivität und Kreativität.

Begeistern Sie Ihr Kind für sportliche Erlebnisangebote in Ihrer Region. Informationen finden Sie in der Regel auf der Homepage Ihrer Stadt oder Gemeinde.

Haften Eltern für ihre Kinder?
Illegale Graffiti sind teuer!"Eltern haften für ihre Kinder!" Dieser Hinweis ist auf vielen Baustellentafeln zu lesen. Viele, die dies gelesen haben, gehen daher davon aus, dass Kinder und Jugendliche grundsätzlich nicht für die von ihnen verursachten Schäden haften.

Das ist allerdings nicht richtig!

Bis zum 14. Lebensjahr gelten Kinder zwar als strafunmündig, aber bereits ab dem 7. Lebensjahr sind sie zivilrechtlich schadensersatzpflichtig. Jugendliche ab 14 Jahren werden strafrechtlich verfolgt.

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Programme zur Schadenswiedergutmachung
Täter-Opfer-AusgleichWer mit 16 Jahren beim illegalen Sprayen erwischt wird, läuft Gefahr, bis zu seinem 46. Lebensjahr dafür zur Kasse gebeten zu werden. Denn die zivilrechtlichen Ansprüche des Geschädigten gelten 30 Jahre gegenüber dem Täter.

Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) bzw. die Schadenswiedergutmachung ist eine Chance, um eine strafrechtliche Verurteilung zu verhindern und hohe Schadensersatzforderungen zu minimieren.

Dabei müssen bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Vor allen Dingen aber muss der Jugendliche rechtzeitig aktiv mitwirken.

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Jugendgerichtshilfe
Wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, beispielsweise gesprayt haben, ist die Jugend(gerichts)hilfe gefragt.

Die Sozialarbeiter sind in der Regel die erste Anlaufstelle. Sind eine vertiefende Beratung und weitere begleitende Hilfen gewünscht und erforderlich, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe bereit.

Die Gespräche sind vertraulich, auf Wunsch kann auch anonym beraten werden.

Erkundigen Sie sich nach den regionalen Angeboten. Viele Städte bieten zum Beispiel:

  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit mit gefährdeten und straffälligen Jugendlichen und jungen Heranwachsenden im Stadtteil sozialpädagogische Wochenenden als Alternative zum Freizeitarrest
  • Konfliktschlichtung/ Schadenswiedergutmachung zwischen Täter und Opfer (Täter-Opfer-Ausgleich).

copyright: Günter Kuhr | Münster

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